{"id":307,"date":"2023-05-22T10:48:35","date_gmt":"2023-05-22T10:48:35","guid":{"rendered":"https:\/\/lsv-p4f.de\/?page_id=307"},"modified":"2023-05-23T07:43:42","modified_gmt":"2023-05-23T07:43:42","slug":"gemeinsame-erklarung-von-fff-germany-lsvd-p4f-germany-und-abl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lsv-p4f.de\/index.php\/gemeinsame-erklarung-von-fff-germany-lsvd-p4f-germany-und-abl\/","title":{"rendered":"Gemeinsame Erkl\u00e4rung von FFF Germany, LSVD, P4F Germany und AbL"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-layout-1 wp-block-group-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-346\" width=\"152\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-3.png 960w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-3-300x300.png 300w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-3-150x150.png 150w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-3-768x768.png 768w\" sizes=\"(max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-4-1024x663.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-347\" width=\"239\" height=\"154\" srcset=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-4-1024x663.png 1024w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-4-300x194.png 300w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-4-768x497.png 768w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-4-1536x995.png 1536w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-4.png 1600w\" sizes=\"(max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-5-1007x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-348\" width=\"162\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-5-1007x1024.png 1007w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-5-295x300.png 295w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-5-768x781.png 768w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-5-1510x1536.png 1510w, https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-5.png 1573w\" sizes=\"(max-width: 162px) 100vw, 162px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/image-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-345\" width=\"212\" height=\"162\"\/><\/figure><\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:90px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><em>Gemeinsame Erkl\u00e4rung von FFF Germany, LSVD, P4F Germany und AbL<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Fridays for Future fordert mit Gruppen aus der Landwirtschaft: EU-Mercosur stoppen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gruppen aus der Landwirtschaft und der Klimagerechtigkeits- bewegung k\u00fcndigen Widerstand und gemeinsame Proteste gegen das geplante EU-Mercosur-Abkommen an.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berlin 22.05.2023<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Zeiten erfordern au\u00dfergew\u00f6hnliche B\u00fcndnisse. Zum ersten Mal treten Fridays for Future und \u201eLandwirtschaft verbindet Deutschland e.V.\u201f mit einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung an die \u00d6ffentlichkeit. Was treibt uns, die Gruppen Fridays for Future, Parents for Future, \u201eLandwirtschaft verbindet Deutschland e.V.\u201f und die \u201eArbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft\u201f an, diese besondere Kooperation einzugehen? Mit gro\u00dfer Besorgnis verfolgen wir die Entwicklungen rund um das EU-Mercosur-Abkommen und die durch Mitglieder der Bundesregierung ge\u00e4u\u00dferte Unterst\u00fctzung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Wahl des neuen brasilianischen Pr\u00e4sidenten Luiz In\u00e1cio Lula da Silva atmeten viele Landwirt:innen, Menschenrechtsaktivist:innen und Klimasch\u00fctzer:innen auf. Endlich besteht wieder eine Chance auf den Erhalt des Amazonas und eine verl\u00e4ssliche Partnerschaft in den Bereichen Menschenrechte, Arten- und Klimaschutz. Diese Hoffnung wird durch den EU-Mercosur-Deal leider im Keim erstickt. Das am 28.06.2019 nach vollkommen intransparenten Verhandlungen politisch abgeschlossene Handelsabkommen zwischen der EU und den vier Mercosur-Staaten schadet Landwirt:innen auf beiden Seiten des Atlantiks und heizt die Klimakrise weiter an.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Handelsvertrag f\u00f6rdert Agrarexporte ohne \u00f6kologische Standards statt lokale und nachhaltige Landwirtschaft zu f\u00f6rdern. Er zementiert ein Landwirtschaftsmodell in den L\u00e4ndern des Mercosur, das auf Monokulturen und gentechnisch ver\u00e4nderte Hochleistungspflanzen setzt. Diese werden vor Ort mit Unmengen Pestiziden bespritzt, die in der EU keine Zulassung haben. Die f\u00fcr die hiesige Landwirtschaft geltenden hohen EU-Standards haben dort keine Geltung. Von solch einem Ansatz profitieren die Agrarindustrie und die Hersteller von Pestiziden, Gentechnik-Saatgut und Tierarzneimitteln. Nicht aber die B\u00e4uerinnen und Bauern!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die europ\u00e4ische Landwirtschaft steigt der Preisdruck, weshalb bereits einzelne Mitgliedsstaaten wie \u00d6sterreich und Frankreich das Abkommen verhindern wollen, um ihre Landwirt:innen vor Dumpingpreisen zu sch\u00fctzen. Der EU-Mercosur-Deal setzt also auf ein Agrarmodell, das nicht nachhaltig ist, und verhindert die dringend notwendige sozial-\u00f6kologische Transformation der Landwirtschaft \u2013 in der EU und in S\u00fcdamerika. Die Zusammenarbeit beim Schutz des Regenwaldes und generell beim Klimaschutz ist durch andere Instrumente besser und gezielter m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vertragstext enth\u00e4lt weder Instrumente zum Schutz der Landrechte, zu Sorgfaltspflichten in der Lieferkette oder zu einer dringend notwendigen wirksamen und konsequenten Verankerung der hohen EU-Standards und der Farm-to-Fork Strategie. Zudem fehlen im Vertrag wirksame Klauseln zur Pr\u00e4vention oder zum Monitoring von Menschenrechtsverletzungen, w\u00e4hrend gerade die f\u00fcr den Regenwaldschutz so wichtige indigene Bev\u00f6lkerung h\u00e4ufig von diesen betroffen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Stattdessen heizt das Abkommen die Zerst\u00f6rung wertvoller \u00d6kosysteme und das H\u00f6festerben in Deutschland weiter an. Dies geschieht beispielsweise durch den freien Handel mit Gen-Soja, Pestiziden und anderen Chemikalien, sowie Rindfleisch und Bio-Ethanol, durch Quoten und ein grunds\u00e4tzliches Verbot von Steuern und Abgaben auf Exporte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen, dass in diesen Tagen vor allem die Automobil- und Agrarindustrie gro\u00dfen Druck aus\u00fcbt, um den Abschluss des Abkommens zu besiegeln. Anders als diese industriellen Lobbyverb\u00e4nde stehen wir an der Seite der indigenen Bev\u00f6lkerung, der B\u00e4uerinnen und Bauern und der Zivilgesellschaft auf beiden Seiten des Atlantiks und fordern die Bundesregierung auf, sich gegen das EU-Mercosur-Abkommen in seiner jetzigen Gesamtausrichtung auszusprechen und stattdessen f\u00fcr eine Neuverhandlung einzusetzen! Eine Zusatzerkl\u00e4rung reicht nicht aus!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erkl\u00e4rung kann \u00fcber folgenden Link heruntergeladen werden:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-7772a792-bcbd-4e8d-b9a4-69a9185f2c4a\" href=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Erklaerung-EU-Mercosur.pdf\">Erklaerung-EU-Mercosur<\/a><a href=\"https:\/\/lsv-p4f.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Erklaerung-EU-Mercosur.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-7772a792-bcbd-4e8d-b9a4-69a9185f2c4a\">Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsame Erkl\u00e4rung von FFF Germany, LSVD, P4F Germany und AbL Fridays for Future fordert mit Gruppen aus der Landwirtschaft: EU-Mercosur stoppen! Gruppen aus der Landwirtschaft und der Klimagerechtigkeits- bewegung k\u00fcndigen Widerstand und gemeinsame Proteste gegen das geplante EU-Mercosur-Abkommen an. Berlin 22.05.2023 Besondere Zeiten erfordern au\u00dfergew\u00f6hnliche B\u00fcndnisse. Zum ersten Mal treten Fridays for Future und \u201eLandwirtschaft verbindet Deutschland e.V.\u201f mit einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung an die \u00d6ffentlichkeit. Was treibt uns, die Gruppen Fridays for Future, Parents for Future, \u201eLandwirtschaft verbindet Deutschland e.V.\u201f und die \u201eArbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft\u201f an, diese besondere Kooperation einzugehen? Mit gro\u00dfer Besorgnis verfolgen wir die Entwicklungen rund um das EU-Mercosur-Abkommen und die durch Mitglieder der Bundesregierung ge\u00e4u\u00dferte Unterst\u00fctzung.&nbsp; Nach der Wahl des neuen brasilianischen Pr\u00e4sidenten Luiz In\u00e1cio Lula da Silva atmeten viele Landwirt:innen, Menschenrechtsaktivist:innen und Klimasch\u00fctzer:innen auf. 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